Letter #5952
Gdańsk City Council to Ioannes DANTISCUS & Achatius von ZEHMEN (CEMA)Gdańsk (Danzig), 1533-11-14
| received Friedeck (Wąbrzeźno), 1533-11-22 Manuscript sources:
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Den Ehrwyrdigen in Gott / Wolgeboren und Erenthfsten hidden by binding⌈[en]en hidden by binding⌉ Herrn, herrnn Iohanni, / des wyrdigen gestichts Colmenszee byscho hidden by binding⌈[cho]cho hidden by binding⌉fe, und herrnn Achatio Czeme, dantzker castellan unnd hidden by binding⌈[d]d hidden by binding⌉ uffem Sthuem hewptmanne etc., gnedigen / gunstigen herrnn und beszundern gutt(en) freund
Erwyrdiger in Gott Gnediger, / Wolgeborner und Erenthfeste(r) / Herrnn und Vilgeliebte Freunde.
Unszer willige / unde gefliessene dinste und freuntlich erbiethung beheglicher wilfharung seyn Ewer Gnaden / und Her(lickei)t stetz zuvorn bereit und enthfolenn. /
Gnediger und Wolgeborner / Herrnn. /
Wÿr fuegen Ew(er) Gnaden / und Her(lickei)t dinstlich / und freuntlich zcuwissen, / das die erszamen und vorszichtigenn unszer nockber und freunde von Marienborck uns durch ihren vorordenthen bothen beschickt und zcu erkennen gegenen, / wie sie ihre erszamte von dem groszmechtigenn hern Stanislao Kosczÿeleczki, posznawschen woywoden / und zcu Marienburgk heuptmanne / an ihren privilegien altem gebrauch / und eingefuerter gewonheit / der freyen koere / des rats / und ordenunge ihrer stat / eynfelle geliedenn und beszorglich konfftiger zceit villeicht do dem nicht vorgekommen / leiden muchten etc. Wie Ew(er) Gnade / und Herlickeit / aus kegenwertigen zceiger ihrem rats vornunthen breÿter in gnad(en) / und gunsten werden haben zuvornhemen / uns mith vleÿsz bittende neben andern herrnn und ko(nigliche)r rethen. / Doran zcuszeÿnde sulche eÿnrÿssze / gemeÿner privilegien zcuvor warenn / und beÿ Ewer Gnaden und Her(lickei)t(en).
Domith dieselbe / und susten gemeÿne sach / dem vorordenthen landesbot(en) an ko(niglich)e m(aieste)t mith gegebenn etc. zcuvorbitten, / welchs wir ihnen / unszer nockberlichenn vorwanthnusz noch / zuvorderst, / dweil derselbe / eynfall / eyn anders mocht vororsachen / nicht haben wissen zcuvorszagenn. / Derwegen wyr dienstlich und freuntlich bitten / Ew(er) Gnade / und Her(lickei)t wolle ihnen derselben unszer freunde von Marienborgk und nichts wÿnnig(e)r des landes sache hierinne befholenn habenn und derselbenn notturfft doran gemeÿnen landes privilegien nicht weÿnigk gelegen in gnaden / und freuntlich anmercken / zuvorderst in dieszer kegenwertigen legation, domith dieszer erst(en) eÿnfall vorwardt / und konfftige gedrengnusse superinscribed in place of crossed-out eynfelle⌈ eynfelle gedrengnusse gedrengnusse superinscribed in place of crossed-out eynfelle⌉ vorhut werdenn. /
Das wollenn wÿr / umb Ewer Veter(li)che Gnade und Her(lickei)t mith vleÿsz vordienen und williglichen (Ewer Veter(li)che Gnade und Her(lickei)t dem Allemechtigenn szeliglichenn befholen) beschulden.
Dat(um) tzu Dantzick, freytages negst noch Martini im jaere etc. XXXIII.
Ewer Veter(li)ch(en) Gnad(en) und Her(lickei)t willige und unvordrossene burgermeister und rathman der stat Dantzick
AAWO, AB, D.95, f. 97v