Letter #5921
Gdańsk City Council to Ioannes DANTISCUSGdańsk (Danzig), 1538-03-29
Manuscript sources:
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Dem Hochwirdigsten in Gott Fursten und Hern, / hern
Hochwirdiger in Goth Furste, / Gnediger Herre. /
Unszer willige und behegliche dienste / szeint Ewer Gnaden stecz czuvornn. /
Gnediger Herre. /
Was uns Ewer Gnade / auf unszer bothschaft / so der achtbare und hochgelaerter her
Aber dennoch wolte Ewer Gnade solchs in eynen aufschub und anstant / bisz an den kunftigen
Demnoch szeint wyr och gewogen / die jenigen Ewer Gnaden vorwantte und underthane, / who sie irkein getrencke / von hynnen fueren / und derwegen bey uns meldunge und bescheit als das sie Ewer Gnaden czustendick / von sich geben wurden, / derszelbigen czeysze gancz czu uberszehnde / dienstlichs vorhoffens. / Es werde sich Ewer Gnade unszer gutte andacht / in gnader gefallen losszen, / wie wyr och szunst alle das jenige, / dorinne wyr Ewer Gnaden gefellick szein konnen / derszelbiger gerne / und williglich czugelechsten unvordrosszen befunden werden wollenn.
Was aber die 2 fassze stoer, / des och Ewer Gnade jegen gemelten unszern beschickten gedocht / betrift / und wyr vor dieszer czeit nicht haben Ewer Gnaden gelehsten konnen, / ist die urszach, / das derselbige / in maszen, wie gewonlich / noch nicht angekommen, / vilweiniger wyr denszelbigen noch czu czeiten in fassze haben mugen szalczen losszenn. Wollen aber myt den ersten, / so der gefangen / und eynkumpt / Ewer Gnaden vormuge der beredung nicht vorgesszenn.
Wyr haben ouch ausz Ewer Gnaden cf.
Who wyr szunst Ewer Gnaden wilfahrung / und dienste erczeigen konnen, wollen wyr noch stecz unvordrosszen befunden werdenn. / Mit der hulffe Gotts / der Ewer Gnade lange geszunt und wolmogende enthalten welle. /
Datum
Ewer Gnaden dinstwillige