Ewr G(nade)n ⌊⌋ an uns bey czeiger dieszes irem eygenen botten ausz sunderlich gewogenem gemute ergangen / haben wyr myt geburlicher andacht entfang(en) / und szeint ausz desszelben vorleszunge / so vil dester mehr erfrewet wurden, / das wyr nycht alleine ausz einem geruchte ader hoerszag(en) bsunder ausz eigentlich gescheenen dingen / und E(wr) G ms. E(!)
⌈GG ms. E(!)
⌉(naden) szelbst schreiben / wol unnd billig gegrunter meynunge befunden, das E(wr) G(nad)e ane czweivel ausz gotlicher vorszehung unnd barmherczickeit czum loblich(e)n ⌊bisschthuem von Ermelandt⌋ (das wyr lange begeret / und myt fleisz gesucht) (Gote lob) myt eyntrechtigem derszelben loblichen kyrchen ⌊capitels⌋ hern wille und stymme / gewelet des wyr uns aber und abermols myt E(wr) G(nade)n und iren blutsz vorwant(en) von herczen frewen und froluckenn von Gote dem almechtig(en) szeme mylde gnade und trost wunschende und bittende, / das solche E(wr) G(nade)n gluckliche vorhohunge derszelbigen czum heyl und preisze, / dorczu dieszem ⌊vaterlande⌋ czu gedieg / ouch gutter regierunge und wolfart gelangen / unnd erschiesszen mussze, / das der aller hoegte also vorleyen welle.
Deneben thue wyr unsz auch jegen E(wr) G(nade) groszlich und dienstlich bedancken des gnedigen erbiethens uns / und unszer ⌊stadt⌋ hynfurder inn maszen wie vorhyn allewege gescheen czugethon / und furderlich czuszeynn doran wyr deme / och ane solche thetliche un(d) uberflussige erbiethunge gaer keynen czweivel tragen und solchs alles umb E(wr) G(nade) in beheglicher und steter wilfarung / und sunst czugethoner
APG, 300, 27, 15, f. 102v vorhaltunge / gerne vordienen wellen. /
Myth der hulffe Gots, / des g(nad)e wyr E(wr) V(aterliche)n G(nade)n in dieszer ihrer glucklichen standesz vorhohunge, / aber unnd abermols sampt vorhafter langweriger geszuntheit myt fleisz wunschende(n) / und czu leczt unsz und unszer dienste E(wr) G(nade)n myth fleisz befehlen. /
Dat(um)