AAWO, AB, D.96, f. 136r
Hochwirdigste in Goth Hern, / Edle, Wolgeborne, Gstrenge und Erennvheste, / Gnedige, Großgünstige Hern und beszundere gutte freunde. /
Unnsere bereithwillige und gantz unverdroszene dinste / seint Ewr H(ochwirdigsten) G(naden) und Her(lichkei)t(en) tzuvorn entpfole(n) und dinstliches fleiszes erbotten etc.
Szo und als den Ewr H(ochwirdigsten) G(naden) und Her(lichkei)t(en) itzt bey ⌊kunig(licher) m(aieste)t⌋, unserm allergnedigst(en) heren bynnen ⌊Crocau⌋ versza(m)melt / und wir durch tzufellige botschaft der ⌊hern von Dantzig⌋, unser lieben freunden und nachparn, / ersucht / und an Ewr H(ochwirdigsten) G(naden) und Her(lichkei)t(en) tzu schreiben bequemikeit erhalden, / haben wir nicht underlaszen ku(n)nen, Ewr H(ochwirdigsten) G(naden) und Her(lichkei)t(en) mit dieszen unsern schriften tzu ersuchenn / gantz dienstlich und demüttig bittende, dweil Ewr H(ochwirdigsten) G(naden) und Her(lichkei)t(en) itzt bei kunig(licher) m(aieste)t tzur stelle / wollen bei seiner m(aieste)t tzu bequemer tzeit als die öbersten regenten des landes / von ⌊unser stadt⌋ und arme(n) lewthe weg(en) der freiheit, / welchen itzt ir vihe abgestorben umbgeku(m)men und durch wasserflut die them(m)e tzerbrochen / das ir alles tzu nicht geworden etc. szo viel vorwe(n)den / das sie bei den ersten sententz erga(n)gen gnediglichen bleiben möchten. /
Wo aber nicht das inen doch eine relevacion ader linderung tzu(m) thunn tzugelaszen wurde, domit die armen lewthe szo gar jemmerlich nicht belastet und in grunt tzuvor
AAWO, AB, D.96, f. 136vderben gestalt wurden, alszo das s(eine) ⌊kunig(liche) m(aieste)t⌋ ⌊diese gutte stadt⌋ von iren dorffern und armen lewthen nicht abhendig queme und hirdurch der stadt tzinser und scharwerck geschwechet und abgebrochen / d[...] hidden by binding⌈[...][...] hidden by binding⌉ heute dato dieszes seint drei schults des [...] hidden by binding⌈[...][...] hidden by binding⌉ders bei uns geweszen / und unser arm(en) leuthe tzur themmung gefordert, welche d[...] hidden by binding⌈[...][...] hidden by binding⌉ ir selbst noth und schweres oblig(en) nicht e[...] hidden by binding⌈[...][...] hidden by binding⌉ [...] hidden by binding⌈[...][...] hidden by binding⌉ kunen als dem dieses thuens E(wr) H(ochwirdigsten) G(naden) und Her(lichkei)t(en) gelegenheit tzu theil gut[...] hidden by binding⌈[...][...] hidden by binding⌉ wissen trag(en). /
Das und dergleichen ange hidden by binding⌈[e]e hidden by binding⌉merckt wollen Ewr H(ochwirdigsten) G(naden) und Her(lichkei)t(en) behertzi hidden by binding⌈[tzi]tzi hidden by binding⌉genn und an ⌊konig(lich)e m(aieste)t⌋, u(nser) a(llergnedigsten) h(err), gnediglichen hidden by binding⌈[en]en hidden by binding⌉ gelang(en) laszen, und den lohn nehmen von dem almechtig(e)n, / wir aber euch we[...] hidden by binding⌈[...][...] hidden by binding⌉, das alles um(m)b Ewr H(ochwirdigsten) G(naden) und Her(lichkei)t(en) noch all unsrem vormug(e)n dinstlich und mit allem fleis tzuvordienen erspueret [...] hidden by binding⌈[...][...] hidden by binding⌉ dem die wie dem almechtig(en) tzur fris[...] hidden by binding⌈[...][...] hidden by binding⌉ leibs gesuntheit und widerumb gluckse hidden by binding⌈[e]e hidden by binding⌉lig(en) heimkunft tzu lang verhoften tage seliglichen thun befelen / und uns in Ewr H(ochwirdigsten) G(naden) und Her(lichkei)t(en) gnedige gunst d[...] hidden by binding⌈[...][...] hidden by binding⌉.