Vor etlich tagen ward mir E(uer) G(naden) ⌊⌋ des datum 1531-02-28⌊28 Februarii1531-02-28⌋ zu ⌊Prussel⌋ in ⌊Brabant⌋, darin ich erstlich hertzlich geren vernomen hab e g gnedigen willen gegen mir. Ich wolt auch gernn e g mit grossem fleysz ze dienst sein, so ful sich mein macht erströcket.
Item was e g provision belangt, die ist mir nun vor etlich tagen zalt wordnn, wirdt mir also hinfuro weytter zalt, so lang bisz etwan e g selb herkompt, geb es Gott, das schyr geschech. Das epigramma ist mir worden, hab ich dresner laussen abschreybnn, dormit man e g schrifft nicht kenn. Es ist sust die maynung wie e g darvon schreybt. Ich vernym zwar nicht, das die konigin mer vnwillig auff e g sey, es myessen es ybele leyt ze wegen procht habnn, verzeych es in Goth. Nun es ist pösser, e g hab in gutz gethan vnd sy zalen es ybel dan das e g ir hilf bederffnn solt. Hoff, sol noch alles zegutten komen, förderlich wan e g herkompt.
Item was den herren ⌊Nipschitz⌋ belangt, dem hab ich sein silbergeschir widergeben, ee das mir e g brieff ward. Er bederfft sein. Ich hab im auch die 100 sz. in gold zalt, die er e g darlich, er bederfft ir ser nötlich, der guth her macht es alweg also das so ful vorhanden ist, wan er abgieng, das yederman zalt wird, sonder nicht ful yberplib, er praucht sein alte ordnung sonder bey ⌊ko. mt.⌋ bey der ⌊konigin⌋ vnd allnn herrnn ser wol verhalten. Ich sorg, wirdt nicht lang thauren.
Item was dan die 700 f. belangt, die her ⌊Stentzel Kostka⌋ e g leyhen soll, hab ich her ⌊Nipschitz⌋ brieff gen ⌊Thornn⌋ gesandt vnd dem ⌊Jörgnn Myelich⌋ darbey geschriben, wie er sich mit halten sol, Gott gebe das es geschech. Was also ausgericht wirdt, lausz ich e g mit erstem wissen.
Item das aber geschriben wordnn ist, das man e g yber ⌊ko. mt.⌋ provision nicht mer leyhen solt, das hat ko. mt. deshalbnn gethan, wie vor etwan e g in ⌊Hyspania⌋ etlich 100 ducaten gelihnn send wordnn meins geduncken 400 ducaten, die hatt darnach ko. mt. zalt, sonder das mein herrnn solt verbotten sein e g nichtz furzeströcken, wan es e g noth thett. Das laussen in meine herren nicht gebiethen noch verbiethen. Ich kan nicht anderst vernemen in meiner herren schreyben
BCz, 1595, p. 238 nicht anderst vernemen, dan das sy e g alweg mit w[...] hidden by binding⌈[...][...] hidden by binding⌉len gernn dienen wolten. Was vnser folck am hoff [...] hidden by binding⌈[...][...] hidden by binding⌉ belangt, mag bey etlichnn der neyd sein, die andernn, weyl sy nicht weyth aus ⌊Polnn⌋ komen send, kyndnn sy nicht ermessen die schwere tzerung vnd vnkost [...] hidden by binding⌈[...][...] hidden by binding⌉ auf e g gan wirdt, ob goth will alles anderst wer[...] hidden by binding⌈[...][...] hidden by binding⌉.
Item hab ser gernn vernomen, das ⌊Wolff Haller⌋ dem ⌊Dluski hidden by binding⌈[luski]luski hidden by binding⌉⌋ die 20 ducaten zalt hatt, der ⌊alt her Dluski⌋ ist sein s[...] hidden by binding⌈[...][...] hidden by binding⌉ danckpar.
Item das pyntlin brieff an die ⌊konigin⌋ ist ir geantwurt, hiemit hatt e g wider antwurt, es ist sunst kain brieff darbey gewesen, allain der brieff an her ⌊Nipschitz⌋, den hab ich im von stund an geantwurt. Hatt auch als pald darauff dem her ⌊Stentzel Kostka⌋ geschreyben. Es send sunst ful brieff durch ⌊Wien⌋ komen. Von e g vernym send all gen hoff geantwurt worden, das auch e g brieff in ko[...] hidden by binding⌈[...][...] hidden by binding⌉ pintel auffgebrochen vnd mith wachs vorklebet worden hidden by binding⌈[orden]orden hidden by binding⌉ send. Ist ye vnrecht, es thye es, wer do wöll, hoch[...] hidden by binding⌈[...][...] hidden by binding⌉ oder anderes stand, so
taugt es nicht. Ich wölt was [...] hidden by binding⌈[...][...] hidden by binding⌉ e g gutte freund weren, das sy mir die brieff geben hidden by binding⌈[en]en hidden by binding⌉ solten, e g wol vnauffgeprochen werdnn.
Item dem Diesner hab ich e g grusz angesagt mit sampt seiner fraintschafft, send e g ser danckpar, das e g noch der armen roth gedanckt, es send hidden by binding⌈[nd]nd hidden by binding⌉ from, erbor leyth, send mir gantz wol befolhen. Her ⌊Carol Kutzer⌋ ist nicht hie, ist noch zu ⌊Wien⌋, so er her hidden by binding⌈[er]er hidden by binding⌉ kompt, will ich mich wol e g halben wissnn gegen im zehalten, es hatt auch nicht sonders noth.
Item wie man sich nun gar wienig ryst wider den tr[...] hidden by binding⌈[...][...] hidden by binding⌉fonlichen feind der Cristenhait, ist ser erberncklich. Nun hab wir hie zeyttung, das er mit grosser macht hidden by binding⌈[cht]cht hidden by binding⌉ herausz zeücht, wirdt man nicht anderst darzu thun, so ist es vmm die Cristenhait gethan. Der almechtig Got hidden by binding⌈[ot]ot hidden by binding⌉ stee vns bey, es thut noth.
Item was aber vnser land hie belangt, wirdt e g lang[...] hidden by binding⌈[...][...] hidden by binding⌉ vernomem habnn, das der ⌊Walach⌋ Kolomya eingenomen hatt, darauff dan ⌊ko. mt.⌋ ain pottschafft zu dem ⌊Turcken hidden by binding⌈[en]en hidden by binding⌉⌋ gesandt hatt. Ist ain junger man, haist ⌊Otzeski⌋, hat bey dem Crackischen herren gedient. Der sol den ⌊Türcken⌋ anlangen, das hidden by binding⌈[s]s hidden by binding⌉ den ⌊Walachen⌋ dohin halt, das er das lendlin im hidden by binding⌈[m]m hidden by binding⌉ geb. Wo aber das nicht sein kynd, das der ⌊Turck⌋ dem ⌊Walachen⌋ kain hilff thie. Got waist, was do ausgericht hidden by binding⌈[t]t hidden by binding⌉ wirdt.
Der ⌊Walach⌋ liesz sich hören, wolt das land wider hidden by binding⌈[er]er hidden by binding⌉
BCz, 1595, p. 239 geben, ist lauter bieberey, er wolt es setznn auff den ⌊konig Janusch⌋, man vorsicht sich ains kriegs, doch man thut noch ser gmach darzu der almechtig Got verleich glick auff vnser seyten. Wir derffen sein ser wol hie mit auch ain brieff hat mir her ⌊Nipschitz⌋ gebnn, ist im in ⌊Preyssen⌋ wordnn. Sunst nichtz sonders, dan ich hab mich in e g
gunst befolhnn vnd gott mit vns allnn, amen.