Letter #5143
Albrecht I von Hohenzollern-Ansbach to Ioannes DANTISCUSKönigsberg (Królewiec), 1548-05-31
| received Heilsberg (Lidzbark), 1548-06-01 Manuscript sources:
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Dem Erwirdigenn inn Gott, unnserm besondern liebenn freundt unnd nachbarnn, herrn Johannsenn bischovenn zu Ermelanndt etc.
Unnser freuntlich diennst zuvorn. /
Erwirdiger inn Gott, / besonder lieber freundt unnd nachbar. /
Aus Euer Lieb schreybenn, / datirt denn 29 Maii unnd unns bey irem eygenenn diener zugefertigt, / haben wir derselbenn freuntliche dancksagung, das wir das jenige, / so vonn unnser ... ... unnsernn gnedigenn herrn unnd ... liebenn oheymennn, A ... stennde der Cronn P[olan] ... unnsernn rathe unnd ... Branndt itzo getragenn ... im bestenn nicht vorhaltenn, / sonnder annzeigen habenn lassenn, / sampt anngehefftem erbiethenn ferners innhalts verstanndenn. / Nun hettenn Euer Lieb disfals ir keyne dannckbarkeyt vorzuwenden nicht gedurfft. /
Dann war inne wir ichtes, das zuforderst / hochbenannter koniglicher maiestet ehrenn volgennts dieser lanndt Preussenn unnd aller derselbenn zugethanenn frommenn / unnd bestenn, auch zuvorkommung unnd abwenndung der vor augenn stehenden geschwindenn fertigkeit gereichenn mag, / zuthun oder furzunemen wissen, / wollenn wir als bisher ohne rhum gescheen / unns dermassenn darob unnser wolmeynend treuhertzigk gemuth, / das wir zu irer koniglichen maiestet unnd diesenn lanndenn tragenn bis inn unnser grab zuspurenn / mit Gottes hulff erheÿgenn, / habenn auch gern vernomenn, / das Euer Lieb in unnser bedanckenn also woll gefallenn lassen. / Sein darauf Euer Lieb erbietenns, / ferner das best fur[dern] zuhelffenn hoch dannckbar, / denn liebenn Got ...s vleisses nichts weniger als Euer Lieb bittende, / ... [alle] seyne gnade unnd segenn verleyhenn solchs ... gestalt wie es gemeynett aufgenomenn / unnd zur fruchtbarkeyt gereichenn moge. /
Als aber Euer Lieb letzlich unns derselbenn leibs zustanndt freuntlich anmeldenn, / gereicht unns solchs nichts weniger vonn Euer Lieb zu sonnder danckbarkeyt. / Es ist unns aber derselbenn schwacheyt inn warheit nicht lieb zuhorenn gewest, / unnd tragenn deshalbenn mit Euer Lieb ein treulichs nachbarlichs mitleydenn. / Mochtenn auch Euer Lieb, do es dess allerhochstenn wille, / woll ein bessere unnd frischere gesuntheit wunschenn. / Seint gleichwol gentzlicher zuvorsicht, / seine gotliche gnade werde es dermassenn schickenn, / darob Euer Lieb besserung mit der ... findenn. / Do wir fur unnser person, / war inn mochtenn darzu retlich oder furdersam seynn, / solt mit nicht nachbleyben. / Dann Euer Lieb (die wir dem liebenn Got [bev]elhen) nach unnserm vermogenn zu dem ... geneigt. /
Datum Konigspergk, denn ... anno etc. im XLVIII-sten.
Vonn Gots gnaden Albrecht marggraf zw Brandenburg, inn Preussen, / zu Stetin, / Pommern, / der Cassuben und Wenden hertzog, burggraf zu Nurmbergk unnd furst zu Rugenn