» CORPUS of Ioannes Dantiscus' Texts & Correspondence
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Letter #5193

Albrecht I von Hohenzollern-Ansbach to Ioannes DANTISCUS
Heilsberg (Lidzbark), 1543-06-19
            received Wartenburg, 1543-06-19

Manuscript sources:
1fair copy in German, in secretary's hand, author's signature, AAWO, AB, D. 96, f. 145-146
2office copy in German, GStA PK, XX. HA Hist. StA Königsberg, Ostpr. Fol., 68, f. 199r-199v

Auxiliary sources:
1register in Polish, 20th-century, B. PAU-PAN, 8250 (TK 12), f. 41

Prints:
1HARTMANN 1525-1550 No. 911, p. 474 (German register)

 

Text & apparatus & commentary Plain text Text & commentary Text & apparatus

 

AAWO, AB, D.96, f. 146v

Dem Erwirdigen in Got, unnserm besonndern lieben freundt unnd nachparn, herren Johannsenn bischoffen zu Ermelanndt

AAWO, AB, D.96, f. 145r

Unnsere freuntliche dinst zuvornn. /

Erwirdiger in Goth, besonder lieber freundt unnd nachbar.

Wir habenn gestrigs abents, als wir alhie zu Heilspergk ankhommen, E(uer) L(ieb) freuntliches wolmeinendes schreiben denn XVIII-t(en) ditz ytzigenn monats Iunii zu Warttenbergk ausgangenn, / bekhomen / unnd daraus derselben freuntlichs gluckwunschenn zu unseren ankunft in unser herzogthumb, / danebenn mit hertzlicher frolockung, / das sich E(uer) L(ieb) beschwerung und schwacheit dannocht / etwas zur besserung (darfur dem lieben Goth hochlichen und ins embsigst zudangkenn) in des seider wir E(uer) L(ieb) zu Crackaw besucht, / geschigt, / verstanden und eingenommen. / Thun uns demnach desselbenn freuntlichenn gluckwunschens zum hochsten bedancken. / Wunschenn unnd bithen von dem geber alles guthenn E(uer) L(ieb) widerumb erstlichenn zu irer ankunft in derselbenn landt (dero wir warlichen hochlichenn erfreuet) Gothes segen, / gluck, / heil, / zeitliche und ewige wolfarth, / langwirende geruige regirung und alles guthe volgendes, / das sich E(uer) L(ieb) nach habende beschwerung und kranckheit, / nach seinem veterlichenn gotlichenn willenn ins erste zur besserung und volkhommener gesundtheit wende, / dan es E(uer) L(ieb) immer so gluckllich und wol ergehen kan wir gonnens ihn von hertzen besser.

E(uer) L(ieb) hohen entschuldigung, / das uns dieselbe alhie zu Heilspergk nicht empfangen, het es ghar nicht bedurft, AAWO, AB, D.96, f. 145v dan uns von E(uer) L(ieb) verordenthen gnugsame gutwilligkeit bewisenn wordenn, / thun uns auch derselbenn und wes uns sonsten in E(uer) L(ieb) stifft zu guthen widerfarenn, / gantz freuntlichen bedanckenn, / mit erbiethung, / wo wirs widerumb freuntlichen verdinen und beschuldenn khonnen, / das wir an nichts wollen mangel erscheinen lassenn. / Uns ist aber warlichen nicht lieb, das wir E(uer) L(ieb) ankunft zu Soldaw so langsam erfarnn, / darob wir uns mit derselbenn zuempfahenn und zubereden verhindert wordenn. / Thun uns aber gleichwol des freuntlichenn ersuchens, / durch den wirdigenn unsernn besondern / liebenn Achatium von der Trenck, E(uer) L(ieb) stiffts landprobst bescheenn, / nichtsminder E(uer) L(ieb) freuntlich(en) erbithens, / das sich dieselb uns so gutwillig zudienen erbeuth, zum hochsten bedanckenn. / Des gewisslichen und keines andern sich E(uer) L(ieb) zun(!) uns widerumb versehen sollenn. /

Und wehr des bithens wegen Absolon Reÿmans gar nicht vonnothen gewesen. / Dan wes auff vilfeltiges E(uer) L(ieb) und anderer hern beschenes vorliche disfals unser gemuth und sovil wir thun konnen, des haben wir dem erwirdigen in Goth unserm besondernn lieben freundt und brudern, hernn Samuele bischoffen zu Plotzki und der loblichen Chron Polan undercantzlern, / erofnet, / darbei wirs AAWO, AB, D.96, f. 146r nachmals beruhen lassen, / anmerckende, das uns ein weithers oder mherers zuthun nicht getzimet. / Dan wo superinscribedwowo superinscribed wir E(uer) L(ieb) nurt(?) in erheblichem wilfaren khonnen, ist bei uns kein mangel. / Unnd wolthen E(uer) L(ieb) (dero die hochgeborne furstin unsere freuntliche hertzliebe gemahel und tochter nicht weniger weder wir neben zuentbittung ires grusses wunschen) dis in E(uer) L(ieb) freunntlicher wolmeinung auff ir schreiben zur antwurt nicht vorhalthen.

... illegible...... illegibleDat(um) Heilspergk, den XIX-t(en) Iunii anno im XLIII-t(en).

Vonn Gots gnaden Albrecht marggraff zu Brandenburgk in Preussen, zu Stetin, Pomern, der Cassuben und Wenden herzogk, burggraff zu Nurmbergk und furst zu Rugen / manu propria subscripsit adscribed, in the hand of sendermanu propria subscripsitmanu propria subscripsit adscribed, in the hand of sender